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Werkstattberichte

Hier finden Sie alle älteren Artikel aus meiner monatlichen Kolumne. Was dem Lektor so auf- und einfällt.

Wenn man gelegentlich im Cafè sitzt und Kaffee trinkt und dann aus gegebenem Anlass vielleicht die Toilette aufsuchen möchte, dann ist man doch froh, wenn das umsonst ist, weil:Keine Gäste

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„Die Bundesrepublik hinkt ihrem CO-Klimaziel immer stärker hinterher.“ So stand’s dieser Tage in der Zeitung. Man ahnte das bereits – alles andere wäre ja auch eine Überraschung gewesen.

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So mancher Versprecher bzw. in unserem Falle Verschreiber birgt tiefere Weis- und Wahrheiten. Letzten Monat hatten wir den Strandort – ein Tippfehler, der mit unaufdringlichem Zartgefühl darauf hinweist, dass der Strand, zumal in sonnigen, sommerlichen Gefilden, oft der bessere, in jedem Fall angenehmere und freizeittauglichere Standort ist.

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… dem läuft die Feder über, möchte man etwas altmödelnd sagen. Aber wie sonst kommen derartige Verschreiber zustande als nur durch den Vater des Gedankens, als den man landläufig den Wunsch bezeichnet und der seinen Teil dazu beiträgt, dass es in dem Wirtschaftstext plötzlich nicht mehr um den Standort, sondern um den Strandort geht. Mein ganz persönlicher Tippie des Monats!

Und das lässt mich unmittelbar daran denken, dass es auch für mich in den Urlaub geht – wenn auch nicht an den Strandort, sondern in die Berge, wo es aber auch sehr hübsche Orte gibt.

Leider gibt es in diesem Jahr eine Überschneidung mit meiner Vertretung, sodass das Freiburger Textbüro in Bonn in der Woche vom 13. bis 20. August nicht besetzt ist. Ab dem 21. August erreichen Sie dann aber meine Vertretung per E-Mail an .

Oft ist man sich ja unsicher mit den Kommas. Da gehören doch Kommas hin?, denkt man dann – es sei denn, man hat ein ganz tiefenentspanntes Verhältnis zu den Satzzeichen, wie es etwa den Briten und ihren Sprachmitnutzern eigen ist.

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Kurz notiert

Zum Mitnehmen

Manche meiner Kunden setzen zu viele Kommas – oder auch Kommata, das ist beides o.k. Daher habe ich immer welche übrig und gebe sie gerne kostenlos ab. Das ist eine Win-win-Situation für uns alle (übrigens nicht Win-Win-...).

Zum Vergleichen

Was kostet eigentlich ein Lektorat? Schwer zu sagen – die Forderungen variieren sehr stark. Meine Preise liegen aber eher im unteren mittleren Bereich des seriösen Spektrums. Und bedenken Sie: Bei den Kosten für eine hochwertige Publikation ist das Lektorat keine große Summe.

Zur Sicherheit

Wenn Sie unsicher sind, helfe ich gerne weiter. Nicht bei der Frage nach Tee oder Kaffee, aber z. B. bei der nach Dativ oder Genitiv. Kontaktieren Sie mich – ich kläre das und schicke Ihnen bei Bedarf eine kurze Expertise. Für meine Kunden gehört das zum Service.

Zum Lachen

Fehler als Lacher – mein Favorit ist hier immer noch (obwohl im Grunde eher zum Weinen): Ein Kundenmagazin, das die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie thematisiert, darin der Satz: „Der kleine Kevin wird jeden Morgen von 8 bis 12 Uhr bereut …“ Das arme Kind!

Zum Feiern

Vermutlich werden in diesem Jahr besonders viele Besucher nach Faid strömen: Die einen, weil sie sich wie jedes Jahr auf die Kirmes freuen,

Kimres.

... die anderen, weil sie gespannt sind auf etwas völlig Neues, noch nie Dagewesenes. Allen sei ein schönes Fest gegönnt - und hoffentlich war das Banner nicht zu teuer.

Zum Schluss

Habe ich Sie neugierig gemacht? Probieren Sie es aus. Ihr nächster Flyer, die neue Ausgabe Ihres Newsletters – was auch immer. Lassen Sie mich einen Blick drauf werfen.