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Werkstattberichte

Hier finden Sie alle älteren Artikel aus meiner monatlichen Kolumne. Was dem Lektor so auf- und einfällt.

Jede Menge Wetter zu Pfingsten, wir werden also mit dem Rad losziehen. Dieses Mal kommen Juliane und ich nicht drum rum – das Tier muss mit. Damit das kein Desaster wird, geht es heute an den Rhein zum Training. Wir setzen uns auf eine Bank und schauen auf Fluss und Radfahrer. Alles strömt.

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Unser Lieblingscafé hat noch immer geschlossen. Ich fürchte, die haben aufgegeben. Das ist schade, denn es war seit einem halben Jahr wirklich ein Lichtblick in unserem überalterten Quartier mit seiner Parkplatzmentalität, ein Stadtteil, in dem jedes frei werdende Ladenlokal irgendwann von einem Hörgeräteakustiker bezogen wird oder für immer leer steht.

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Am nächsten Tag bin ich dann selbst zum Friseur gegangen. Juliane findet, dass inzwischen fast alle wieder manierlich aussehen, und bei dem fast hat sie mich so komisch angesehen. Mein Friseur will mir einen Undercut schmackhaft machen.

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Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Zunächst die gute: Es kehrt wieder so etwas wie Normalität ein. Und dann die schlechte: Es kehrt wieder so etwas wie Normalität ein. Wir gehen fast wieder in die Läden – nicht zum Shoppen, nein, so einladend ist das nun doch noch nicht.

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Bin mal wieder in der Stadt gewesen. Mal sehen, ob die Cafés wirklich wieder geöffnet haben. Haben sie – aber es ist noch nicht so richtig caféhauskuschelig drin. Ich nehme lieber noch einmal den Kaffee zum Mitnehmen, und zwar beim Rollercafè, denn die haben To-go-Becher zum Kompostieren.

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Die Atemschutzmasken, die sich jetzt in allen Schaufenstern stapeln – man hat sich an den Anblick gewöhnt, obwohl sie viele Menschen immer noch mit diesem Ausdruck tragen, als hätten sie eben erst eine seltene Immunerkrankung überstanden und trauten sich nun erstmals vorsichtig wieder ins öffentliche Leben, das ja irgendwie weitergehen muss.

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Kurz notiert

Zum Mitnehmen

Manche meiner Kunden setzen zu viele Kommas – oder auch Kommata, das ist beides o.k. Daher habe ich immer welche übrig und gebe sie gerne kostenlos ab. Das ist eine Win-win-Situation für uns alle (übrigens nicht Win-Win-...).

Zum Vergleichen

Was kostet eigentlich ein Lektorat? Schwer zu sagen – die Forderungen variieren sehr stark. Meine Preise liegen aber eher im unteren mittleren Bereich des seriösen Spektrums. Und bedenken Sie: Bei den Kosten für eine hochwertige Publikation ist das Lektorat keine große Summe.

Zur Sicherheit

Wenn Sie unsicher sind, helfe ich gerne weiter. Nicht bei der Frage nach Tee oder Kaffee, aber z. B. bei der nach Dativ oder Genitiv. Kontaktieren Sie mich – ich kläre das und schicke Ihnen bei Bedarf eine kurze Expertise. Für meine Kunden gehört das zum Service.

Zum Lachen

Fehler als Lacher – mein Favorit ist hier immer noch (obwohl im Grunde eher zum Weinen): Ein Kundenmagazin, das die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie thematisiert, darin der Satz: „Der kleine Kevin wird jeden Morgen von 8 bis 12 Uhr bereut …“ Das arme Kind!
Auch sehr schön: der Nähstoff.
Und natürlich aus jüngerer Zeit: der Strandpunkt – ach, da möchte man doch grad die Strandtasche packen und Richtung Meer flipfloppen.

Zum Feiern

Vermutlich werden in diesem Jahr besonders viele Besucher nach Faid strömen: Die einen, weil sie sich wie jedes Jahr auf die Kirmes freuen,

Kimres.

... die anderen, weil sie gespannt sind auf etwas völlig Neues, noch nie Dagewesenes. Allen sei ein schönes Fest gegönnt – und hoffentlich war das Banner nicht zu teuer.

Zum Schluss

Habe ich Sie neugierig gemacht? Probieren Sie es aus. Ihr nächster Flyer, die neue Ausgabe Ihres Newsletters – was auch immer. Lassen Sie mich einen Blick drauf werfen.