+49 228 85030213

Über 20 Jahre Erfahrung im Lektorat

Seit 2012 ist das Freiburger Textbüro in Bonn Ihr Partner für Textkorrektur und Lektorat. In Bonn. Bis dahin war es einfach nur das Freiburger Textbüro – und zwar, Sie ahnen es schon, in Freiburg im Breisgau. Dort habe ich vor rund 20 Jahren mit dem professionellen Korrigieren, Lektorieren und Bearbeiten von Dokumenten aus Werbung, Kommunikation, von Unternehmen und Instituten begonnen.

Das Studium der Neuen Deutschen Literatur, Linguistik und Politikwissenschaft in Aachen und Freiburg bildet die akademische Grundlage meiner Expertise. Vielseitige Erfahrungen im Lokaljournalismus, in der Redaktion eines Eltern- und Kindermagazins in Freiburg sowie als Autor von Kurzprosa für den Rundfunk sind ferner Teil meiner Qualifikation auch in der kreativen Textarbeit.

Seit über zehn Jahren bin ich Mitglied im VFLL, dem Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren. Der Verband vertritt die Interessen und Belange von inzwischen (Oktober 2019) 1000 Mitgliedern. Auf der Website des VFLL finden Sie zudem zahlreiche Hinweise und Tipps in Sachen Lektorat – und viele Kolleginnen und Kollegen auch mit speziellen Fachgebieten und Dienstleistungen.

Neuester Werkstattbericht

  • Unser Lieblingscafé hat noch immer geschlossen. Ich fürchte, die haben aufgegeben. Das ist schade, denn es war seit einem halben Jahr wirklich ein Lichtblick in unserem überalterten Quartier mit seiner Parkplatzmentalität, ein Stadtteil, in dem jedes frei werdende Ladenlokal irgendwann von einem Hörgeräteakustiker bezogen wird oder für immer leer steht.

    Ein Viertel, in dem der Einzelhandel Unterschriftenlisten gegen hundert Meter autofreie Zone auslegt, aus Sorge vor dem Verlust der Kaufkraft einer Handvoll Rentner, die gerne mit dem Auto bis zur Metzgertheke vorfahren. Auch der Weinladen steht jetzt leer und das kleine Lokal mit kleiner Mittagskarte direkt daneben. Das war so klein, dass niemand zu irgendwem hätte anderthalb Meter Abstand halten können. Vielleicht versucht hier demnächst noch mal ein Nagelstudio sein Glück.
    Der Emma-Laden nebenan hat schon vor sechs Jahren das Handtuch geworfen, ganz ohne  Pandemie. Die Miete war wohl zu hoch. Seitdem steht der Laden leer und bringt gar keine Miete mehr ein. Das sieht auf den ersten Blick unklug aus. Auf den zweiten auch. Vermutlich irgendein Steuervorteil, wer weiß. Man hat sich damit abzufinden gelernt, dass man nicht alles versteht. Wenn man nicht alles versteht – auch das haben wir gelernt –, ist es wichtig, geduldig auszuharren und nicht den Verlockungen der einfachen Erklärungen der Bescheidwisser zu erliegen.
    Jetzt werden in dem Laden ein paar Zwischenwände in Trockenbau eingezogen, sieht ganz nach Hörgeräteakustiker aus oder Sonnenstudio. In Bonn ist alles ein bisschen 80er-Jahre.

    Vielleicht könnte man, wenn die Krise überstanden und das Sonnenstudio längst wieder geschlossen ist, in dem Lokal auch eine kleine Zoohandlung aufmachen. Vogeltränken, Hundeleinen, Katzenkratzbäume und Käfige für Meerschweinchen, Hamster und Murmeltiere. Einen kompetenten Mitarbeiter und Käfigtester für die Abteilung Kleinnager hätte ich schon, der für Kost und Logis arbeiten könnte. Vielleicht kann ich auch den Nachbarn mit seinem Känguru dafür gewinnen.
    „Nie im Leben setze ich noch einmal einen Fuß in so einen Käfig!“, sagt das Murmeltier. „Und außerdem bestehe ich darauf, nach Tarif bezahlt zu werden.“
    Aha. Daher weht der Wind. Das Murmeltier hat schlechten Umgang – so was kommt dabei raus, wenn man zu viel Zeit mit einem sozialistischen Känguru verbringt.

    Dieser kleine Blog in Corona-Zeiten wird fortlaufend geschrieben.
    Bei Interesse beginnen Sie Ihre Lektüre doch am besten beim 25. März.

Weitere Werkstattberichte