+49 2224 9018770

Über 20 Jahre Erfahrung im Lektorat

Seit 2012 ist das Freiburger Textbüro in Bonn Ihr Partner für Textkorrektur und Lektorat. In Bonn. Bis dahin war es einfach nur das Freiburger Textbüro – und zwar, Sie ahnen es schon, in Freiburg im Breisgau. Dort habe ich vor rund 20 Jahren mit dem professionellen Korrigieren, Lektorieren und Bearbeiten von Dokumenten aus Werbung, Kommunikation, von Unternehmen und Instituten begonnen.
Inzwischen ist das Freiburger Textbüro übrigens nicht mehr so richtig in Bonn, sondern etwas südlich in Unkel am Rhein. Genauer gesagt in Unkel-Bruchhausen, einige Meter über dem Rhein. Aber noch einmal umbenennen? Und wie? Etwa Freiburger Textbüro in Unkel-Bruchhausen? Oder Freiburger Textbüro in der Nähe von Bonn? Ich denke, ich lasse es, wie es ist.

Das Studium der Neuen Deutschen Literatur, Linguistik und Politikwissenschaft in Aachen und Freiburg bildet die akademische Grundlage meiner Expertise. Vielseitige Erfahrungen im Lokaljournalismus, in der Redaktion eines Eltern- und Kindermagazins in Freiburg sowie als Autor von Kurzprosa für den Rundfunk sind ferner Teil meiner Qualifikation auch in der kreativen Textarbeit.

Seit über zehn Jahren bin ich Mitglied im VFLL, dem Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren. Der Verband vertritt die Interessen und Belange von inzwischen (Oktober 2019) 1000 Mitgliedern. Auf der Website des VFLL finden Sie zudem zahlreiche Hinweise und Tipps in Sachen Lektorat – und viele Kolleginnen und Kollegen auch mit speziellen Fachgebieten und Dienstleistungen.

Neuester Werkstattbericht

  • Immer wieder wagen sich Vögel in unseren Wintergarten, wenn er ein wenig offensteht. Und dann finden sie nicht mehr raus – letztlich haben all diese Sperlinge, Meisen und Finken, so hübsch sie auch alle sein und zwitschern mögen, halt doch nur ein Spatzenhirn.

    Dann öffnen wir die Türen ganz weit und meist finden sie dann auch wieder den Ausgang. Manchmal aber, wenn auch nur sehr selten, versucht einer bei geschlossenen Glastüren und mit Anlauf in den Wintergarten zu gelangen, und das geht dann nicht gut aus. Dagegen hilft, wie mir ein Folder des BUND versichert, die Scheiben mit Fensterfarbe sichtbar zu machen. In handbreiten Abständen solle man das Glas hübsch mit Blümchen bemalen oder mit weitgehend dichten Vorhängen aus Kordeln die Vögel davon abhalten, gegen die Scheiben zu donnern. Greifvögel-Fakes an die Scheiben geklebt hülfen dagegen gar nichts.
    „Wir können die Kordeln ja auf die Fenster malen“, schlägt das Murmeltier vor. Gut – das sieht zwar alles gleich scheiße aus und verdunkelt den Raum mehr als der Saharastaub im Mai, aber Millionen Vögel, die jährlich an deutschen Fensterscheiben verenden? Damit möchte man sich doch nicht belasten.

    Vielleicht ziehen die Bilderbuchblümchen aber, wenn sie zu gut gelungen sind, die Bienen an, die unweit des Hauses von einem Imker gehalten werden? Letztens ist ein ganzes Volk, unter Stress ausgebüxt und hat zu Tausenden direkt vor dem Wintergarten unruhig Schatten geworfen. Ein unglaublicher Schwarm Bienen – ich wollte sie zählen, aber sie haben einfach nicht stillgehalten.

    Das Murmeltier hilft eifrig mit – Malen macht ihm großen Spaß. Wir verschönern die Glasscheiben in großer Fläche, sodass man zwar kaum noch rausschauen kann, aber Vorhänge? Nein! Das Murmeltier pinselt Blumen und lustige Kleinnager, der Lektor malt Wolken, Bäume und Sonnenblumen. Dann will der Großnager noch ein paar Verwandte von außen auf die Schiebetüren malen und eilt sofort nach draußen.

    Was denn das furchterregendste Tier wäre, seiner Ansicht nach, frage ich das Murmeltier Minuten später.
    Thäbelthahntiger – wietho?“, fragt es zurück und drückt sich einen Eisbeutel an die lädierte Stirn.
    „Dann“, erkläre ich mit unaufrichtig unterdrücktem Spott, „sollten wir für dich vielleicht ganz unten ein paar Säbelzahntiger auf die Scheiben malen.“

    Wie es so weit kommen konnte, wie der Großnager in die Werkstatt kam, über die Fleischereifachverkäuferin, das Känguru und die Maskenpflicht – verfolgen Sie meinen Blog am besten von vorne oder ab hier

Weitere Werkstattberichte