+49 228 85030213

Über 20 Jahre Erfahrung im Lektorat

Seit 2012 ist das Freiburger Textbüro in Bonn Ihr Partner für Textkorrektur und Lektorat. In Bonn. Bis dahin war es einfach nur das Freiburger Textbüro – und zwar, Sie ahnen es schon, in Freiburg im Breisgau. Dort habe ich vor rund 20 Jahren mit dem professionellen Korrigieren, Lektorieren und Bearbeiten von Dokumenten aus Werbung, Kommunikation, von Unternehmen und Instituten begonnen.

Das Studium der Neuen Deutschen Literatur, Linguistik und Politikwissenschaft in Aachen und Freiburg bildet die akademische Grundlage meiner Expertise. Vielseitige Erfahrungen im Lokaljournalismus, in der Redaktion eines Eltern- und Kindermagazins in Freiburg sowie als Autor von Kurzprosa für den Rundfunk sind ferner Teil meiner Qualifikation auch in der kreativen Textarbeit.

Seit über zehn Jahren bin ich Mitglied im VFLL, dem Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren. Der Verband vertritt die Interessen und Belange von inzwischen (Oktober 2019) 1000 Mitgliedern. Auf der Website des VFLL finden Sie zudem zahlreiche Hinweise und Tipps in Sachen Lektorat – und viele Kolleginnen und Kollegen auch mit speziellen Fachgebieten und Dienstleistungen.

Neuester Werkstattbericht

  • In der Regel gibt uns die Sprache alles an die Hand, Tatsachen hinreichend genau zu schildern. Bei Emotionen ist das schon etwas schwieriger – meist weniger aus Gründen der generell zur Verfügung stehenden Sprachmittel als aus denen des persönlichen Wortschatzes. Mitunter ist die Grammatik zu diffus, um Subjekt und Objekt zu unterscheiden (im Deutschen etwa beim Akkusativ femininum: Die Mutter pflegte die Tante). Aber einen einfachen Hergang zu schildern – das kann Sprache durchaus leisten.

    Nichtsdestotrotz taten sich die Medien letztens schwer, einen besonderen Moment im Thüringer Wahldesaster korrekt zu schildern. Welche Zeitung ich auch gelesen habe, welchen Sender verfolgt, alle betonten, Linkenchefin Henning-Wellsow habe dem Kurzzeitministerpräsidenten Kemmerich ihren Blumenstrauß vor die Füße geworfen. Hat sie nicht – sie hat ihn fallen gelassen. Ein wesentlicher Unterschied. Hätte sie ihn geworfen, es hätte trotzig gewirkt, beleidigt. Das Fallenlassen, quasi en passant, war ungleich cooler und eindeutig die noch stärkere Geste. Werfen hätte Kraftaufwand, Muskelanstrengung bedeutet. Ein Lösen der Muskelspannung in der Hand, und die Blumen fielen zu Boden. Mehr Kalorienverbrauch war die Sache nicht wert.

Weitere Werkstattberichte