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Über 20 Jahre Erfahrung im Lektorat

Seit 2012 ist das Freiburger Textbüro in Bonn Ihr Partner für Textkorrektur und Lektorat. In Bonn. Bis dahin war es einfach nur das Freiburger Textbüro – und zwar, Sie ahnen es schon, in Freiburg im Breisgau. Dort habe ich vor rund 20 Jahren mit dem professionellen Korrigieren, Lektorieren und Bearbeiten von Dokumenten aus Werbung, Kommunikation, von Unternehmen und Instituten begonnen.

Das Studium der Neuen Deutschen Literatur, Linguistik und Politikwissenschaft in Aachen und Freiburg bildet die akademische Grundlage meiner Expertise. Vielseitige Erfahrungen im Lokaljournalismus, in der Redaktion eines Eltern- und Kindermagazins in Freiburg sowie als Autor von Kurzprosa für den Rundfunk sind ferner Teil meiner Qualifikation auch in der kreativen Textarbeit.

Seit rund zehn Jahren bin ich Mitglied im VFLL, dem Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren. Der Verband vertritt die Interessen und Belange von mehr als 700 Mitgliedern. Auf der Website des VFLL finden Sie zudem zahlreiche Hinweise und Tipps in Sachen Lektorat – und viele Kolleginnen und Kollegen auch mit speziellen Fachgebieten und Dienstleistungen.

Neuester Werkstattbericht

  • Immer wieder gerne kritisiert, immer wieder belächelt und glossiert, auch an dieser Stelle – das wie, das als als herhalten muss. Wie statt als, oder gar als wie, das ist in manchem deutschen Dialekt Alltag und auch der Duden hat es als zumindest in der Umgangssprache weit verbreitet akzeptiert. Hilft ja alles nichts, auch wenn die Gleichsetzung von wie und als gründlich schief gehen und zu erheblichen Verständnisproblemen führen kann,  wie ich gelegentlich vor rund zehn Jahren ausführte.
    Was soll man aber machen und wie soll man argumentieren, wenn selbst der Großmeister, der Dichterfürst, für den allein das Wort Dichterfürst erfunden wurde und den man heute zuvörderst aus einer nach ihm benannten Filmreihe kennt, wenn Goethe also, der Johann, der Wolfgang schreibt: Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug ALS WIE zuvor – ist dann nicht eigentlich schon gleich und längst Hopfen und Malz verloren?
    Bestenfalls dürfen wir davon ausgehen, dass allein die gründliche Lektüre des Olympiers (auch das ein Goethe vorbehaltener Nom de Guerre) zu der Verbreitung des als wie beigetragen hat. Wollen wir es hoffen.

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