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Über 20 Jahre Erfahrung im Lektorat

Seit 2012 ist das Freiburger Textbüro in Bonn Ihr Partner für Textkorrektur und Lektorat. In Bonn. Bis dahin war es einfach nur das Freiburger Textbüro – und zwar, Sie ahnen es schon, in Freiburg im Breisgau. Dort habe ich vor rund 20 Jahren mit dem professionellen Korrigieren, Lektorieren und Bearbeiten von Dokumenten aus Werbung, Kommunikation, von Unternehmen und Instituten begonnen.

Das Studium der Neuen Deutschen Literatur, Linguistik und Politikwissenschaft in Aachen und Freiburg bildet die akademische Grundlage meiner Expertise. Vielseitige Erfahrungen im Lokaljournalismus, in der Redaktion eines Eltern- und Kindermagazins in Freiburg sowie als Autor von Kurzprosa für den Rundfunk sind ferner Teil meiner Qualifikation auch in der kreativen Textarbeit.

Seit über zehn Jahren bin ich Mitglied im VFLL, dem Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren. Der Verband vertritt die Interessen und Belange von inzwischen (Oktober 2019) 1000 Mitgliedern. Auf der Website des VFLL finden Sie zudem zahlreiche Hinweise und Tipps in Sachen Lektorat – und viele Kolleginnen und Kollegen auch mit speziellen Fachgebieten und Dienstleistungen.

Neuester Werkstattbericht

  • Die Kosten und die Unkosten, hatten wir festgestellt, sind beide in gleichem Maße unerfreulich, auch wenn die Vorsilbe Un- täuschend signalisiert, eines sei das Gegenteil des anderen.

    Ebenso verhält es sich mit einem Wort wie wirsch: Wer wirsch auftritt, macht sich seine Umwelt nicht gewogener, wenn er oder sie ins Unwirsche wechselt.
    In dem schönen Buch Blackbird von Matthias Brandt begegnete mir jetzt eine witzige Debatte, ob man eigentlich jemanden verglimpfen könne, wenn man ihn denn nicht verunglimpfen wolle – und was das dann heißen könne, etwa loben oder so?! Tatsächlich muss es so was zumindest mal gegeben haben, so wie neben dem Unhold zwar leider kein Hold existiert, doch zumindest noch das Adjektiv hold wenn auch nicht mehr gebräuchlich, so doch aus älterem Liedgut noch vertraut ist – nicht zuletzt durch das kürzlich noch vielfach intonierte holder Knabe in lockigem Haar.

    Das Wort glimpflich im Sinne von nur mit geringem Schaden ist noch im Einsatz – unglimpflich, also kränkend, wird man kaum irgendwo hören. Der Unglimpf (Kränkung) aber und der Glimpf (Glück, Unbeschadetheit), die kamen vermutlich schon Walther von der Wogelweide antiquiert vor. Dabei sind es doch wirklich hübsche Wörter, man sollte sie wieder öfter verwenden. Versuchen Sie’s mal im neuen Jahr.

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