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Werkstattberichte

Hier finden Sie alle älteren Artikel aus meiner monatlichen Kolumne. Was dem Lektor so auf- und einfällt.

Es wird ernst. Kleine Brauereien stehen vor dem Ruin. Kein Fußball, keine Sportschau, keine Festivals. Keine Dorffeste, Grillabende, Partys. Und vor allem: keine Doppelkopfabende. Ja, wo und wann soll man denn sonst noch Bier trinken?

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Ich bin ein wenig müde. Muss denn wirklich jeder Dr. med. Corona-Experte sein? Muss wirklich eine Head lauten „Was die Statistiken verschweigen“, wenn in jedem Bericht von den Problematiken der Statistiken die Rede ist?

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Immer noch erreichen mich die Meldungen, die Corona-Krise sei hochgespielt, es handle sich um eine ausgeprägte Grippewelle. Ich würde es gerne glauben. Wendungen wie „Man will uns einreden …“ überzeugen mich allerdings nicht.

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Folgende Zeilen vor ein paar Tagen in meiner Lieblingszeitung, mit der ich, wie das in vielen sehr alten Beziehungen passiert, immer wieder auch hadere: „Vieles deutet darauf hin, dass Patienten nach einer überstandenen Covid- 19-Erkrankung gegen das Virus dauerhaft immun sein könnten“, untertitelt die Süddeutsche einen Artikel.

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Ich war ja wirklich gespannt, ob es heute einen Aprilscherz geben würde – oder ob vielleicht doch endlich jemand aus der Deckung kommt und offenbart, dass dieser ganze Müll insgesamt nur ein Aprilscherz ist.

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Das Schlimmste – nein, aber schlimm ist, auf was für Ideen man kommt, wenn man zu viel zu Hause ist und zu viel wenig Arbeit hat. Dann kriechen all die Dinge aus den Ecken hervor, die man immer schon mal nicht erledigen wollte, und oft kriechen sie in Form von Staubknäueln aus den Ecken hervor. Das geht noch an, das ist schnell erledigt.

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Das Merkwürdige ist dieses Gefühl von immerwährendem Sonntag. Keine Rushhour morgens auf der Hauptstraße nebenan, keine Schulkinder, die die Treppe runterpoltern, Geschäfte geschlossen, Ausflügler im Grün – und seit zwei Wochen strahlender Sonnenschein.

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Kurz notiert

Zum Mitnehmen

Manche meiner Kunden setzen zu viele Kommas – oder auch Kommata, das ist beides o.k. Daher habe ich immer welche übrig und gebe sie gerne kostenlos ab. Das ist eine Win-win-Situation für uns alle (übrigens nicht Win-Win-...).

Zum Vergleichen

Was kostet eigentlich ein Lektorat? Schwer zu sagen – die Forderungen variieren sehr stark. Meine Preise liegen aber eher im unteren mittleren Bereich des seriösen Spektrums. Und bedenken Sie: Bei den Kosten für eine hochwertige Publikation ist das Lektorat keine große Summe.

Zur Sicherheit

Wenn Sie unsicher sind, helfe ich gerne weiter. Nicht bei der Frage nach Tee oder Kaffee, aber z. B. bei der nach Dativ oder Genitiv. Kontaktieren Sie mich – ich kläre das und schicke Ihnen bei Bedarf eine kurze Expertise. Für meine Kunden gehört das zum Service.

Zum Lachen

Fehler als Lacher – mein Favorit ist hier immer noch (obwohl im Grunde eher zum Weinen): Ein Kundenmagazin, das die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie thematisiert, darin der Satz: „Der kleine Kevin wird jeden Morgen von 8 bis 12 Uhr bereut …“ Das arme Kind!
Auch sehr schön: der Nähstoff.
Und natürlich aus jüngerer Zeit: der Strandpunkt – ach, da möchte man doch grad die Strandtasche packen und Richtung Meer flipfloppen.

Zum Feiern

Vermutlich werden in diesem Jahr besonders viele Besucher nach Faid strömen: Die einen, weil sie sich wie jedes Jahr auf die Kirmes freuen,

Kimres.

... die anderen, weil sie gespannt sind auf etwas völlig Neues, noch nie Dagewesenes. Allen sei ein schönes Fest gegönnt – und hoffentlich war das Banner nicht zu teuer.

Zum Schluss

Habe ich Sie neugierig gemacht? Probieren Sie es aus. Ihr nächster Flyer, die neue Ausgabe Ihres Newsletters – was auch immer. Lassen Sie mich einen Blick drauf werfen.